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Montag, 20. Januar 2025

Einfach wählen gehen – Informationen und Veranstaltungen zur Bundestagswahl

Die vorgezogenen Bundestagswahlen haben auch meine Planungen verändert. Meine Angebote finden Sie auf meiner Homepage. Einige Veranstaltungen werden wir erst nach der Wahl durchführen. Den Aktionstag an der Ludwig-Schlaich-Akademie zu einem „Demokratietag“ umbenannt – Demokratie ist nämlich immer ein Thema. Ebenfalls nach der Wahl werden wir eine „Reise durch Deutschland“ durchführen. 

Seminare in leichter Sprache

Vor der Wahl sind  Seminare für die Diakonie Stetten und die Offene Hilfe Heilbronn geplant. Gerne können Sie sich bei mir melden, wenn Sie Interesse an einer Veranstaltung haben..

Informationen zur Wahl in leichter Sprache

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Broschüre zur Bundestagswahl in leichter Sprache gibt es bereits online, sie wird bald auch in gedruckter Form kommen.
Es gibt eine weitere Themenseite zur Bundestagswahlen
Den Wahlomat gibt es ab 6. Februar:    

Landeszentrale für politische Bildung

Die Landeszentrale hat eine eigene Seite zur Bundestsgswahl
Dort gibt es auch eine Rubik in leichter Sprache. Auf dieser Seite wird auf die Broschüre und den Leitfaden für Assitenzkräfte der Wahl von 2021 verwiesen.

Videos

Zu unserem Aktionstag zu den Kommunal- und Europawahlen an der LSAK haben wir einen Youtube-Kanal erstellt. Auf der Seite Playlists sammle ich derzeit Videos zur Bundestagswahl, d.h. die Liste wird noch länger:  

Samstag, 11. Dezember 2021

Inklusion im Koalitionsvertrag

Zwei der 177 Seiten Koalitionsvertrag sind dem Thema Inklusion gewidmet.

Barrierefreiheit

Die Regierung möchte für alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens Barrierefreiheit erreichen. Ausdrücklich erwähnt sind die Bahn, Wohnen, Gesundheit und der digitale Bereich.
Dazu zählt auch, dass es mehr Informationen in Gebärdensprache und leichter Sprache geben soll.

Mehr Teilhabe

An die Stelle des Schwerbehindertenausweises soll ein digitaler Teilhabeausweis treten. Dies verspricht gleich zwei Punkte: einerseits soll der Nachweis unkomplizierter werden, andererseits die Teilhabe betont werden. Menschen mit Behinderung wird auch mehr Teilhabe an Vorhaben auf Bundesebene versprochen.

Arbeitswelt

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind umstritten, nicht zuletzt, weil es nur wenige Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen. Dieses Ziel soll künftig mehr im Vordergrund stehen.
Unternehmen, die bisher (zu) wenig Menschen mit Behinderung einstellen, sollen mehr Ausgleichsabgaben zahlen. Außerdem sollen die Beratung verbessert und Inklusionsunternehmen gestärkt werden.

Bewertung

Aktivist*innen wie Ottmar Miles-Paul zeigten sich erfreut über die Pläne, auch die Aktion Mensch äußerte sich zufrieden. Es bleibt zu hoffen, dass die Ziele auch umgesetzt werden, denn insbesondere im Bereich der Barrierefreiheit hinkt Deutschland anderen Ländern deutlich hinterher.

Montag, 26. Juli 2021

Zeitschrift Orientierung - Politische Bildung in der Praxis

Orientierung“ ist eine Fachzeitschrift für Teilhabe des Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe. Die Zeitschrift erscheint viermal jährlich und hat eine klare Position: „Unser Thema sind Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit Unterstützungsbedarf und nicht "Behinderte"!

Ausgabe Politik

Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich anlässlich der Bundestagswahl mit dem Thema Politik.
Die Ausgabe enthält Beiträge von Menschen, die die selber Politik machen, die sich einmischen, um das gesellschaftliche Beisammensein mit zu gestalten. Die sich als Beiräte mit (eigener Behinderungs-)Erfahrung stark machen für Belange von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Menschen mit Handicap berichten davon, wie sie politisch mitgestalten. Wie sie sich vernetzen, um besser gehört zu werden.

Politik in der Praxis

Ein Artikel stammt von Hannah Kaltarar, Pressesprecherin der Diakonie Stetten. Anlässlich unseres Projekts „Die Landtagswahl und Heimat Baden-Württemberg“ berichtet sie von unserer Arbeit an der Diakonie Stetten. Ein Teil des Artikels basiert auf einem Interview mit mir, in dem ich auf meine Arbeit zurückblicke.

Es hat sich viel getan

In den letzten 20 Jahren hat sich viel verändert: Da die Menschen an verschiedenen Standorten wohnen, sind die Seminare nicht mehr so gut besucht, dafür hat sich viel getan: Politiker*innen haben das Thema erkannt und viele Menschen mit Behinderungen sind aktiv geworden

Raum für Diskussionen schaffen

Ein – oft schwer zu erreichendes – Ziel ist, das Seminar in leichter Sprache zu gestalten. Daneben sollen sich Teilnehmer*innen austauschen und ihre Meinung sagen können – solange sich diese im Rahmen des demokratischen Spektrums befinden. Zum Glück musste ich bisher nur selten bei menschenverachtenden Aussagen eingreifen.

Mitarbeiter*innen sind wichtig

Bei meiner Arbeit für die Ludwig-Schlaich-Akademie versuche ich die Auszubildenden zu sensibilisieren. Mit Begeisterung höre ich bei meinem Unterricht für die Ludwig-Schlaich-Akademie, wie politisch interessierte Bewohner*innen unterstützt werden. Deswegen ist es wichtig, dass sie einfach und unkompliziert Informationen bekommen.

Donnerstag, 15. Juli 2021

Inklusives Projekt zur Landtagswahl

Die Koalitionsverhandlungen neigen sich dem Ende zu - und auch meine Aktivitäten. Aufgrund der Corona-Pandemie lief viele anders als geplant, dennoch gab es viele erfreuliche Erlebnisse:

Neue Themen, neue Partner*innen und Methoden

Der Titel des Projekts „Unsere Heimat Baden-Württemberg und die Landtagswahl“ war lang, umfasste aber auch zahlreiche Aktivitäten zu den beiden Themenschwerpunkten. Toll war die Zusammenarbeit mit den Beteiligten der Kooperationspartner Diakonie Stetten und VHS Unteres Remstal, die mit ihrer Expertise und ihrer Begeisterung zum Erfolg beitrugen. Zum ersten Mal habe ich mit der VHS Stuttgart und BHZ Stuttgart zusammengearbeitet, auch hierbei lag der Fokus auf Online-Angeboten.

Online-Seminare und Angebote

Erfreulich viele Interessierte haben unsere Internetseite Einfach wählen gehen und den YouTube-Kanal besucht. Die beiden Angebote bestehen weiter und bieten Informationen und Videos in leichter Sprache zu den Wahlen und Baden-Württemberg.
Trotz mancher Hindernisse haben sich auch einige Klient*innen an den Online-Seminaren beteiligt. Die Bedeutung von Online-Angeboten wird in Zukunft wachsen, denn Kompetenzen bei der Nutzung digitaler Medien sind ein wichtiger Faktor für die gesellschaftliche Teilhabe.

Schreibwettbewerb, Puzzle und Videos zu Baden-Württemberg

Der schönste Erfolg des Projekts war die Verbindung mit dem Thema „Baden-Württemberg“. Dank toller Tipps gab es über 80 Einsendungen beim Schreibwettbewerb. Sehr gefreut hat mich die Arbeit der Studierenden der Ludwig-Schlaich-Akademie, die ein dreidimensionales Puzzle und Videos zu den Regionen Baden-Württemberg erstellt haben.
 

Online-Gespräche mit Kandidat*innen

Als erfolgreiche Methode haben sich die „Gespräche zur Landtagswahl“ erwiesen, die ich für die VHS Stuttgart durchgeführt habe. Nach einer kurzen Einführung mit der Sammlung von Fragen haben wir Gespräche mit Kandidat*innen geführt. Die waren von diesem besonderen Austausch ebenso begeistert wie die Klient*innen.
 

Nach der (Landtags-)Wahl ist vor der (Bundestags-)Wahl

So bleibt mir am Ende nur ein großer Dank an alle Projektpartner*innen und Teilnehmer*innen – es hat mir viel Spaß gemacht. Im Herbst steht bereits die nächste Wahl an: Wir wählen einen neuen Bundestag und bestimmen damit den/die Nachfolger*in von Angela Merkel. Auf der Seite Wahlen 2021 präsentiere ich meine Angebote für die Wahl. Auf dem YouTube-Kanal "Einfach wählen gehen" gibt es nun eine Playliste zur Bundestagswahl, die ich fortlaufend aktualisieren werde.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Teilhabe fördern - auch nach der Wahl

Wahlen sind ein zentrales Element unserer Demokratie und die wichtigste Möglichkeit zur Mitbestimmung. Es ist deshalb sehr erfreulich, dass es zur Bundestagswahl so viele Veranstaltungen und Aktivitäten gegeben hat, um Menschen mit Behinderungen zur Wahl zu motivieren. Auch ich durfte bei meinen Veranstaltungen viele Teilnehmer/innen begrüßen (Bericht).

Themen der Bundestagswahl weiter verfolgen

Die Teilhabe zu fördern ist eine Aufgabe, die auch nach der Bundestagswahl wichtig ist. Ich präsentiere Ihnen auf dieser Seite einige Vorschläge, wie Sie an den Themen dranbleiben können.
Gerne erarbeite ich Ihnen ein Konzept, die auf die Bedürfnisse Ihrer Organisation angepasst sind. Dabei kann ich auch auf die Unterstützung durch Partnern wie die Landeszentrale für politische Bildung zurückgreifen.
  • In Kontakt mit Politiker/innen bleiben – Besuche von und bei Politiker/innen
  • Weiter mitmachen, mitmischen und mitbestimmen: Seminare zur Demokratie, Mitbestimmung, Bundesteilhabegesetz
  • Weiter die Themen der Bundestagswahl verfolgen: Sozialpolitik, Flüchtlinge, Europa, ..
  • Politikvermittlung mal anders: Verbindung von politischer Bildung mit themenzentriertem Theater
  • Angebote für Ihre Einrichtung und Ihre Mitarbeiter/innen: Workshops, Seminare

Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage Teilhabe fördern.

Freitag, 22. September 2017

Abschluss der Veranstaltungen zur Bundestagswahl

   

Mit zwei Seminaren für die Paulinenpflege in Murrhardt endete heute meine Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl in leichter Sprache. Das Interesse war riesig – von Politikverdrossenheit keine Spur!
Ziel für die Bundestagswahl bereits erreicht

Insgesamt waren es rund 750 Menschen, die an den 13 Seminaren, vier Podiumsdiskussionen und dem Aktionstag teilgenommen haben. Wenn diese alle zur Wahl gehen und möglichst vielen sagen, dass sie das tun sollen, ist mein Ziel für die Bundestagswahl bereits erreicht. Ein Überblick über die einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

Seminare – Warum, wie und wen wählen?

Warum, wie und wen wählen? Das waren die Leitfragen der Seminare. Groß waren die Unterschiede bei der Dauer (von 30 Minuten bis vier Stunden) und der Teilnehmerzahl (von 6 bis rund 200).
Für die Seminare bei der Johannes-Diakonie und der Paulinenpflege durften die Mitarbeiter/innen die Arbeit unterbrechen. Dies erklärt die hohe Teilnehmerzahl, zeigt aber auch die Bedeutung, die das Thema Mitbestimmung mittlerweile einnimmt. Weniger Teilnehmer/innen, dafür bessere Diskussionsmöglichkeiten boten die Seminare bei den Zieglerschen, der Diakonie Stetten und der Offenen Hilfe, die abends bzw. nach Anmeldung stattfanden. Eine Besonderheit war die Veranstaltung in Karlsruhe, die eine Schulung für Multiplikator/innen umfasste.

Podiumsdiskussionen – Politiker sind auch nur Menschen

Für die Diakonie Stetten habe ich Podiumsdiskussionen in Bad Cannstatt, Lorch, Waiblingen und Esslingen moderiert. Leichte Sprache ist eine schwere Aufgabe, weder die Kandidat/innen noch ich schafften es, ganz ohne schwere Begriffe auszukommen. Mindestens genauso wichtig wie die diskutierten Themen ist aber die Begegnung: Politiker/innen lernten die Einrichtungen kennen, die Teilnehmer/innen sahen – wie ein Teilnehmer treffend feststelle – dass Politiker auch nur Menschen sind. Bewährt hat sich auch, dass die Teilnehmer/innen bereits im Vorfeld Fragen einreichen konnten. Dies erleichterte meine Planung und motivierte zur Teilnahme. Einen Bericht finden Sie hier.

Aktionstag Bundestagswahl – mitmachen und mitmischen

Ein schönes Erlebnis war der Aktionstag an der Diakonie Stetten. Mit einem breiten Angebot aus Informationsständen, Quiz, Kurzseminaren, Probewahlen aber auch Unterhaltung durch das tolle inklusive „Schwebende Orchester“ konnten wir viele Bewohner/innen erreichen. (Bericht).

Teilhabe fördern – auch nach der Bundestagswahl

Die Teilhabe zu fördern ist eine Aufgabe, die auch nach der Bundestagswahl wichtig ist. Auf der Seite Teilhabe fördern finden Sie Angebote, wie Sie an den Themen dranbleiben können: Dazu zählen Kontakte mit Politiker/innen, Seminare zur Mitbestimmung und die Themen der Bundestagswahl sowie Schulungen für Mitarbeiter/innen. Weitere Informationen finden Sie auf meiner Homepage.

Freitag, 8. September 2017

Ausschluss vom Wahlrecht - eine Schande für die Demokratie

Auf SPIEGEL ONLINE ist ein Kommentar erschienen, der mir aus der Seele spricht: Der Ausschluss von 85000 Menschen von der Wahl ist nicht nur ein klarer Verstoß gegen die UN-Behindertenrechtskonvention, sondern auch eine Schande für unsere liberale Demokratie

Wer also darf die Grenze ziehen und wo?

Ja, es gibt Menschen, die objektiv nicht in der Lage sind, eigenmächtig wählen können, aber – so fragt die Autorin Heike Klovert völlig zurecht: Wenn man die Wahl tatsächlich vor Manipulation schützen möchte, warum dürfen Demenzkranke wählen? Und sind wir nicht alle irgendwie beeinflusst - von Freunden, Kollegen, TV-Werbung oder letztendlich doch leerem Wahlkampfgeschwätz? Wer also darf die Grenze ziehen und wo?

Ohne Stimme

Auch die Süddeutsche berichtet über den Wahlausschluss, der in den Bundesländern ganz unterschiedlich gehandhabt wird. Ob man als Behinderter wählen darf oder nicht, ist damit eine Frage des richtigen Wohnorts, das hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun."

Wahlausschluss endlich abschaffen

Deshalb: Diese Regelung gehört abgeschafft. Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein haben es bereits gemacht, andere EU-Staaten hatten nie so eine Regel.
Ich erlebe in meinen Seminaren häufig hoch interessierte Menschen mit Behinderungen, die sehr gut Bescheid wissen - ich bin mir nicht sicher, ob der Mann oder die Frau auf der Straße immer genauso gut Bescheid wissen. Natürlich kann man argumentieren, dass manche Menschen nicht in der Lage sind zu wählen – dann aber bitte klare Kriterien für alle. Außerdem: durch Information und Aufklärung kann man Menschen auch dazu bringen, sich zu interessieren.

Dienstag, 15. August 2017

Wählen gehen - Wahlprogramme kurzgefasst und in leichter Sprache


Wählen ist das zentrale Grundrecht in einer Demokratie. Die Beteiligung an Wahlen ist deshalb für die Inklusion wichtig.
Bis zur Bundestagswahl wird es zahlreiche Informationen von Parteien und Medien geben. Wer sich nicht die Mühe machen möchte, die ganzen Wahlprogramme zur Bundestagswahl zu lesen, hat verschiedene Möglichkeiten.

Zusammenfassungen von Wahlprogrammen

Etliche Seiten bieten Zusammenfassungen der Programme, z.B. die Landeszentrale für politische Bildung

Für die 6 größten Parteien bietet die LpB jeweils eine Zusammenfassung


 

 

Für die Twitter-Generation gibt es von den Parteien selbst erstellte Zusammenfassungen in 140 Zeichen.  

Wahlprogramme in leichter Sprache 

Toll finde ich, dass alle aktuell im Bundestag vertretenen Parteien ein Wahlprogramm in leichter Sprache herausgegeben haben.

 




Dienstag, 1. August 2017

Einfach wählen gehen - eine Bilanz nach den ersten Veranstaltungen

Für die Wahlkämpfer/innen beginnt die heiße Phase erst, aufgrund der Sommerferien in Baden-Württemberg wird es für mich nach elf Veranstaltungen jetzt erst mal ruhiger. Lesen Sie dazu die Nachricht auf meiner Homepage.

Podiumsdiskussionen mit Fragen im Vorfeld

Zwei von vier Podiumsdiskussionen der Diakonie Stetten sind vorbei – eine ausführlichere Bilanz finden Sie in meinem Blog zur Bundestagswahl. Positiv ausgewirkt hat sich, dass die Teilnehmer/innen Fragen stellen konnten. Dazu habe ich die Verantwortlichen gebeten, in der Werkstatt bzw. den Wohngruppen nachzufragen. Die Fragen hatten eine große Bandbreite und reichte von Fragen wie „Was macht ein Politiker?“ hin zu Fragen nach den Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes.  Die Fragen erleichterten meine Vorbereitung und motivierten die Teilnehmer/innen zum Kommen. Außerdem wurde sichergestellt, dass auch Fragen von Teilnehmer/innen berücksichtigt, die sich nicht trauten, während der Veranstaltung zu fragen.
Die Diakonie Stetten berichtete auf der Homepage über die Veranstaltung in Lorch und auf der Facebook-Seite über die Veranstaltung in Bad Cannstatt.
Eine ausführlichere Analyse der Podiumsdiskussionen finden Sie in meinem Blog zur Bundestagswahl.

Seminare

Bisher haben neu Seminare und Informationsveranstaltungen stattgefunden. Das Erfreulichste  – mit einer Ausnahme haben alle Seminare stattgefunden – und waren gut besucht! Eine ausführlichere Analyse finden Sie in meinem Blog zur Bundestagswahl
Bei den Seminaren mit vorheriger Anmeldungen haben zwischen 10 und 20 Personen teilgenommen.. Einige der Teilnehmer/innen waren sehr gut informiert, sodass der Schwerpunkt auch inhaltlichen Diskussion und nicht so sehr auf Erklärung zur Wahl lag.
Die drei Seminare für die Johannes-Diakonie Mosbach sowie das Seminar in den Backnanger Werkstätten der Paulinenpflege fanden während der Arbeitszeit statt – die Mitarbeiter/innen konnten ihre Arbeit also unterbrechen. Dies war sicher ein wichtiger Grund, warum jeweils über 50 Personen teilgenommen haben. Diese Seminare dauerten jeweils rund 60 Minuten.
Die bisher außergewöhnlichste und mit 150 Teilnehmer/innen größte Veranstaltung war bei der  Berufsschule der Paulinenpflege in Winnenden. Hier herrschte Anwesenheitspflicht, aber – wie der Verantwortliche zurecht sagte – kann man junge Erwachsenen durchaus zumuten, sich 30 Minuten mit einem Grundrecht zu beschäftigen.
Eine ausführlichere Analyse der Seminare finden Sie in meinem Blog zur Bundestagswahl.

Fazit – von Politikverdrossenheit keine Spur

Rund 500 Teilnehmer/innen bei elf Veranstaltungen ist ein schöner Erfolg und zeigt, dass das Interesse bei Menschen mit Behinderungen groß ist. Die Veranstaltungen wurden federführend von Trägern der Behindertenhilfe (und in deren Gebäuden) veranstaltet, sicher eine wichtige Erklärung für das Zustandekommen.
Bei den Podiumsdiskussionen hat sich bewährt, dass die Teilnehmer/innen vorab Fragen einreichen konnten. Dies hat meine Planung erleichtert und die Menschen zur Teilnahme motiviert. Bei den Seminartypen gibt es gute Gründe für beide Typen: Ein Seminar in überschaubarer Größe ermöglicht intensive Diskussionen, bei größeren Veranstaltungen kann man viele Menschen erreichen.

Sonntag, 23. Juli 2017

Podiumsdiskussionen zur Bundestagswahl - eine erste Bilanz

Zwei von vier Podiumsdiskussionen der Diakonie Stetten sind vorbei – Zeit für eine erste Bilanz. Am 6. Juli fand die Diskussion in einer Wohngruppe in Bad Cannstatt, am 20. Juli dann in der Remstal-Werkstatt Lorch. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung erfolgte zunächst eine Vorstellungsrunde, in der bereits erste Fragen der Teilnehmer/innen Bewährt hat sich besonders die Fragen, die im Vorfeld gesammelt wurden.

Die Teilnehmer/innen – zahlreich und engagiert

Das Erfreulichste zuerst: Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht und die Teilnehmer/innen diskutierten eifrig mit.
In der Wohngruppe Bad Cannstatt war nicht nur das schöne Wetter, sondern auch eine andere Veranstaltung für die Bewohner/innen Konkurrenz. Leichter war es in der Remstal-Werkstatt, da für die Diskussion die Arbeit unterbrochen werden konnte. Trotz intensiver Werbung waren leider keine Gäste von außerhalb dabei.

Die Diskutant/innen – Vertreter/innen von vier Parteien und der Diakonie

Eingeladen wurden jeweils Vertreter/innen der vier Parteien, die bereits im Bundestag sitzen: CDU, SPD, Linke und Grüne. Kurzfristig musste jeweils ein Kandidat absagen, sodass es in beide Fällen nur drei Politiker/innen waren.  Da zusätzlich noch der Vorstandsvorsitzende Rainer Hinzen auf dem Podium war und zusätzlich noch Angehörigenvertreter/innen sowie Werkstatt- bzw. Bewohnerbeiräte zur Wort kommen sollten. Bei den Seminaren werden auch FDP und AfD ausführlicher vorgestellt, außerdem erhalten alle Parteien die Möglichkeit, sich beim Aktionstag am 11. September zu präsentieren.

Der Diskussionsverlauf – harmonisch in Bad Cannstatt, kontrovers in Lorch

Die Diskussionen verliefen sehr unterschiedlich. Während es in Bad Cannstatt sehr harmonisch zuging, wurde in Lorch teilweise sehr kontrovers diskutiert. Eine Erklärung dafür, dass in Bad Cannstatt die Kandidatin der CDU kurzfristig absagen musste und sich die Kandidat/innen von SPD, Grüne und Linke in vielen sozialpolitischen Fragen einig waren. Ein weiterer Unterschied: mit Christian Lange (SPD) und Norbert Barthle (CDU) waren zwei langjährige Bundestagsabgeordnete (und Staatssekretäre) am Start, in Bad Cannstatt

Fragen im Vorfeld zur besseren Planung und Motivation

Positiv ausgewirkt hat sich, dass die Teilnehmer/innen Fragen stellen konnten. Dazu habe ich die Verantwortlichen gebeten, in der Werkstatt bzw. den Wohngruppen nachzufragen. Die Fragen hatten eine große Bandbreite und reichte von Fragen wie „Was macht ein Politiker?“ hin zu Fragen nach den Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes.
Die Fragen erleichterten meine Vorbereitung und motivierten die Teilnehmer/innen zum Kommen. Außerdem wurde sichergestellt, dass auch Fragen von Teilnehmer/innen berücksichtigt, die sich nicht trauten, während der Veranstaltung zu fragen.

Die Diakonie Stetten berichtete auf der Homepage über die Veranstaltung in Lorch und auf der Facebook-Seite über die Veranstaltung in Bad Cannstatt.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Politikverdrossenheit? Nicht bei den Seminaren bei den Zieglerschen, der Johannes-Diakonie und der Paulinenpflege

Politikverdrossenheit war nicht zu spüren bei meinen bisherigen Seminaren und Infoveranstaltungen. Insgesamt über 200 Teilnehmer/innen waren bei den Zieglerschen, der Johannes-Diakonie und der Diakonie Stetten dabei, um über die Wahl zu diskutieren.

Zieglersche: Seminare in Aulendorf und Wilhelmsdorf

Los ging es bereits am 30. Juni bei den Zieglerschen mit Seminaren in der Werkstatt Aulendorf und in der Zentrale in Wilhelmsdorf. Hier mussten sich die Teilnehmer/innen anmelden – bei jeweils rund 15 Teilnehmer/innen konnten wir intensiv über die wichtigsten Themen der Wahl zu diskutieren.

Johannes-Diakonie: Informationsveranstaltungen in Mosbach, Schwabach und Buchen

Nach den tollen Veranstaltungen zur Landtagswahl war ich dieses Mal gleich in drei Werkstätten der
Johannes-Diakonie Mosbach zu Gast. An den einstündigen Informationsveranstaltungen in Mosbach,
Schwabach und Buchen waren jeweils über 50 Mitarbeiter/innen mit großem Interesse dabei.
Anschließend nutzen einige Teilnehmer/innen die Möglichkeit, ihre Fragen im persönlichen Gespräch loszuwerden. Auf Facebook berichtet die Johannes Diakonie über die Veranstaltung.

Paulinenpflege: Seminar bei den Backnanger Werkstätten 

Zum ersten Mal hatten die Backnanger Werkstätten der Paulinenpflege eine Veranstaltung zu Wahlen ins Programm aufgenommen und entsprechend groß war die Unsicherheit. Doch dann füllte sich der Speisesaal immer weiter bis letztlich 63 Interessierte dabei waren und intensiv mitdiskutierten.

Fazit – von Politikverdrossenheit keine Spur

Während bei den Zieglerschen eine Anmeldung erforderlich war, waren die Veranstaltungen bei der Johannes-Diakonie und der Paulinenpflege an alle Mitarbeiter/innen der Werkstätten gerichtet. In dieser Zeit nicht arbeiten zu müssen erklärt sicher zum Teil die erfreulich hohen Teilnehmerzahlen, sie zeigen aber auch ein großes Interesse an der Bundestagswahl.
Durch die vielen Teilnehmer/innen waren Diskussionen schwieriger, dies nutzen aber viele Teilnehmer/innen im Anschluss. Dadurch konnte ich vielen Teilnehmer/innen – denen, die nach einer Stunde genug hatten, aber auch denen, die noch Gesprächsbedarf hatten.