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Freitag, 6. Februar 2026

Probleme und Hoffnung bei der Reise um die Welt

 Mit einem Seminar über Nigeria endete die Seminarreihe „Reise um die Welt“, die ich für ATRIO Leonberg und die VHS Stuttgart durchgeführt habe. In den Seminaren davor hatten wir uns intensiv mit Peru, Korea und den Staaten auf dem Balkan beschäftigt.

Teilnehmende entscheiden und wirken mit

Ein zentraler Aspekt der Seminarreihe ist, dass die Teilnehmenden bei den Themen mitstimmen. Nachdem wir bereits zuvor einige Staaten der Erde genauer betrachtet hatten, fiel die Entscheidung dieses Mal auf Korea, Peru, den Balkan und Nigeria. Auch bei der Gestaltung haben die Teilnehmenden mitgewirkt. Ein weitgereister Teilnehmer konnte über Urlaubsländer berichten, ein Teilnehmer brachte uns einige Wörter serbisch bei und berichtete aus der Heimat seiner Eltern.

Eindrucksvolle Geschichten aus Peru und Nigeria

Ein bei ATRIO arbeitender Bundesfreiwilliger aus Peru erzählte über seine Heimat. Er zeigte beeindruckende Bilder und ging auch auf die Probleme ein. Probleme und Hoffnungen sind auch prägend für Nigeria. Eine Vertreterin der Evangelischen Erwachsenenbildung berichtete von ihrer Arbeit für den Weltgebetstag, der in diesem Jahr Nigeria zum Thema hat. Auch dies ist ein Land mit vielen Problemen und dennoch einigen Hoffnungen, wie ich auch in meinem „politischen“ Teil aufzeigte.

Migration nach Deutschland

Die Reihe wird auch im kommenden Semester fortgesetzt. Wir behandeln dabei die Frage, warum Menschen aus anderen Ländern zu uns kommen und beschäftigen uns mit den Heimatländern. Mit der Türkei haben wir bereits ein Land herausgesucht, weitere werden folgen.
Die Konzeption Reisen hat sich bewährt, denn sie bietet die Möglichkeit, niederschwellig Länder und Regionen kennenzulernen. Gerne biete ich auch für Ihre Einrichtung ein passendes Konzept. 

Dienstag, 19. November 2024

Leichte Sprache ist kompliziert

In einem Interview SPIEGEL gibt die Expertin Anne Leichtfuß gibt Tipps zur leichten Sprache.

Viele Menschen sind auf leichte Sprache angewiesen

14 Millionen Menschen in Deutschland brauchen leichte Sprache, damit sie sich informieren können.
Entscheidend sind kurze Sätze, möglichst mit einer Information im Satz. Fremdwärter und Fachbegriffe zum Beispiel müssen erklärt werden. In einem Projekt hat sie für die Münchner Kammerspiele „Antigone“ von Sophokles in Leichte Sprache übertragen.

Punkte in Wörtern für mehr Verständlichkeit

Die Punkte in manchen Wörtern dienen der Verständlichkeit. Sie unterteilen die Worte in Sinneinheiten, so kann man sie leichter erfassen.

Illustrationen und Grafiken für politische Inhalte

Das Verständnis von politischen Berichten erfordert viel Vorwissen. Hier verwendet die Autorin Grafiken und Illustrationen, bei Digitaltexten können Informationen verlinkt werden.

Prozentangaben sind kaum übertragbar

Gescheitert ist die Expertin bei der Angabe einer Prozentzahl. Auch nach Rücksprache mit ihren Prüfern hat sie festgestellt, dass die Übertragung auf Prozente kaum funktioniert. Sie verwendet stattdessen „manche“, „einige“ oder „viele“ anstelle einer konkreten Prozentzahl.